Bushaltestellen sind ziemlich toll. Alle 5, 10, oder 20 Minuten ändert sich das komplette Klientel. Dazu kommen noch die ganzen Passanten die vorbeigehen.
Natürlich eignet sich nicht jede Bushaltestelle, um die Wartenden zu fotografieren und sogar diese Haltestelle am Jungfernstieg hat für mich ihren Reiz auch nur solange, bis die schwarze Verkleidung im Hintergrund wieder abgebaut wird.
Fotos eines Hamburger Jung, die nicht notwendigerweise in einer Hansestadt aufgenommen wurden
Freitag, 8. April 2011
Sonntag, 27. Februar 2011
Verkleidete Hausfassade
Ich habe mir im Sommer 2009 eine Aufgabe gesetzt eine Speicherkarte voll nur schwarzweiß zu fotografieren. Da meine Kamera dafür aber keine Einstellung hat, ich aber RAW schieße, musste ich jedes Bild nachträglich ein schwarzweiß umwandeln. Kein Problem, mache ich gerne und ich habe noch mehr Einstellungsmöglichkeiten.
Auf diesem Bild sieht man eine verkleidete Häuserfassade mit zwei Arbeitern und dem Schatten eines Baumes.
Mir hat die Mehrschichtigkeit des Motives gefallen: Zum einen die Schatten auf der Verkleidung des Hauses und dahinter die beiden Männer vor der Fassade.
Auf diesem Bild sieht man eine verkleidete Häuserfassade mit zwei Arbeitern und dem Schatten eines Baumes.
Mir hat die Mehrschichtigkeit des Motives gefallen: Zum einen die Schatten auf der Verkleidung des Hauses und dahinter die beiden Männer vor der Fassade.
Mittwoch, 2. Februar 2011
Fleetblick
Eine klassische hamburger (hamburgische?) Ansicht: Der Fleet mit seinen Altbauhäusern und im Hintergrund das hamburger (hamburgische?) Wahrzeichen, der Michel.
Eigentlich war ich auf dem Weg zur Uni und habe nebenbei ein paar Leute auf der Straße fotografiert. Dann präsentierte sich aber mir diese Sicht und ich konnte nicht wiederstehen.
So viel kann man auch gar nicht über das Foto sagen; außer dass es eine Standardsicht der Stadt ist mit zwei typischen Hamburger Sachen: Fleete und der Michel.
Bis dann!
Donnerstag, 6. Januar 2011
Eispflanze
Ich habe neulich mit jemandem gesprochen, der bei "schlechtem" Wetter nicht gerne rausgeht zum Fotografieren. Verstehe ich gar nicht; jede (Licht)situation hat ihren ganz eigenen Charme (außer totale Finsternis, aber da kann man auch nicht von Licht sprechen). Ich finde zum Beispiel Zwielicht, ein eher gewöhnliches, unspektakuläres Licht, ziemlich interessant.
Darum soll es jetzt aber nicht gehen. Diese vereiste Pflanze habe ich bei diesigem Nachmitttagslicht im Dezember aufgenommen, weder Schatten noch Sonnenstrahlen waren an diesem Tag zu sehen.
Doch gerade das gleichförmige Licht war zuträglich, um diese Pflanze darzustellen.
Ohne harte Schatten kann man jedes eisverzierte Detail erkennen.
PS:Frohes neues
Darum soll es jetzt aber nicht gehen. Diese vereiste Pflanze habe ich bei diesigem Nachmitttagslicht im Dezember aufgenommen, weder Schatten noch Sonnenstrahlen waren an diesem Tag zu sehen.
Doch gerade das gleichförmige Licht war zuträglich, um diese Pflanze darzustellen.
Ohne harte Schatten kann man jedes eisverzierte Detail erkennen.
PS:Frohes neues
Freitag, 24. Dezember 2010
Waldweg(?)
Passend zur Jahreszeit gibt es heute ein Herbstbild.
Man sieht einen gewöhnlichen Waldweg. Aber bei näherem Hinsehen fällt auf, dass es gar kein Weg ist, sondern vielmehr eine Straße.
Plötzlich wird der Fremdkörper der Straßenlaterne zu einem normalen Bestandteil.
Stattdessen wirkt der Wald um die Straße und Laterne plötzlich fehl am Platz.
Man sieht einen gewöhnlichen Waldweg. Aber bei näherem Hinsehen fällt auf, dass es gar kein Weg ist, sondern vielmehr eine Straße.
Plötzlich wird der Fremdkörper der Straßenlaterne zu einem normalen Bestandteil.
Stattdessen wirkt der Wald um die Straße und Laterne plötzlich fehl am Platz.
Freitag, 10. Dezember 2010
Marco-Polo-Turm
Es erscheint mir, als würden manche Leute denken, Hamburg bräuchte mehr Prestige. Angesichts des Baus der Elbphilharmonie und der sogenannten HafenCity. Man beachte, dass das zusammengeschriebene Wort durch das große C dennoch eine Trennung erhält. Diese neudeutsche Unart Wörter zu schreiben, scheint in diesem Fall aber zu passen:
Denn genau wie diese neuartige Schreibweise sich nicht nach Deutsch "anfühlt", so ist auch die HafenCity [sic] bestenfalls "angetackert". Wir sprechen von einem "Stadtteil", der nicht organisch gewachsen, sondern auf dem Reißbrett entstanden ist. Ein durch und durch künstliches Konstrukt. Was die ganze Sache noch schlimmer macht, sind die Gebäude die dort gebaut wurden und noch werden. Sie sehen alle so gleich aus, als wären alle Designer auf der selben Schule gewesen und dennoch passen sie überhaupt nicht zusammen.
Das ist gleichzeitig faszinierend und erschreckend, weil es bestimmt schwer war, die Designvorschläge nach den Kriterien "gleiches Aussehen" und "mangelndes Zusammenpassen" auszuwählen.
Es ist wie das Sprichwort sagt: Viele Köche verderben den Brei. In diesem Fall dürften es wenigstens 20 gewesen sein.
Jetzt zum Foto selber: Ich rate jedem, der eine Mittelformatkamera sein eigen nennt, mal DIas zu schießen. Durch die größere Negativ(also Positiv)größe, macht es schon Spaß, sich die Dias unter einer Lampe anzusehen (mit Lupe wirds noch besser).
Auf dem Bild ist der Marco Polo Tower [sic] abgebildet, dahinter das neue Unilevergebäude.
Der Turm ist zum Wohnen gedacht, wie die Flashseite zum Turm (jap, kein Scherz) offenbart.
Denn genau wie diese neuartige Schreibweise sich nicht nach Deutsch "anfühlt", so ist auch die HafenCity [sic] bestenfalls "angetackert". Wir sprechen von einem "Stadtteil", der nicht organisch gewachsen, sondern auf dem Reißbrett entstanden ist. Ein durch und durch künstliches Konstrukt. Was die ganze Sache noch schlimmer macht, sind die Gebäude die dort gebaut wurden und noch werden. Sie sehen alle so gleich aus, als wären alle Designer auf der selben Schule gewesen und dennoch passen sie überhaupt nicht zusammen.
Das ist gleichzeitig faszinierend und erschreckend, weil es bestimmt schwer war, die Designvorschläge nach den Kriterien "gleiches Aussehen" und "mangelndes Zusammenpassen" auszuwählen.
Es ist wie das Sprichwort sagt: Viele Köche verderben den Brei. In diesem Fall dürften es wenigstens 20 gewesen sein.
Jetzt zum Foto selber: Ich rate jedem, der eine Mittelformatkamera sein eigen nennt, mal DIas zu schießen. Durch die größere Negativ(also Positiv)größe, macht es schon Spaß, sich die Dias unter einer Lampe anzusehen (mit Lupe wirds noch besser).
Auf dem Bild ist der Marco Polo Tower [sic] abgebildet, dahinter das neue Unilevergebäude.
Der Turm ist zum Wohnen gedacht, wie die Flashseite zum Turm (jap, kein Scherz) offenbart.
Freitag, 26. November 2010
Hellblaues Parkhaus
Ich habe einmal gelesen oder gehört, dass die Häuser in armen Gebieten südamerikanischer Städte bunt angemalt werden, um dadurch die allgemeine Atmosphäre zu heben. Bilder habe ich davon auch gesehen; die Gebäude sind also bunt, nur ob es dazu dient, die dort lebenden Leute aufzuheitern, das kann so einfach nicht festgestellt werden.
Jedenfalls frage ich mich dann, warum ein Parkhaus in Steilshoop (einem Stadtteil mit vielen Hochhaussiedlungen) hellblau ist. Sollen damit auch die Leute, die da leben aufgeheitert werden oder passt das einfach besser ins Stadtbild? (Neben dem Parkhaus ist noch das dazugehörige Einkaufszentrum, teilweise blau und gegenüber von Parkhaus steht ein dunkelblau gekacheltes Gebäude, wo unter anderem eine Kirche drin ist)
Mich jedenfalls soll es nicht stören, denn so wird aus einem Parkhaus eine Gelegenheit, um Fotos zu machen.
Jedenfalls frage ich mich dann, warum ein Parkhaus in Steilshoop (einem Stadtteil mit vielen Hochhaussiedlungen) hellblau ist. Sollen damit auch die Leute, die da leben aufgeheitert werden oder passt das einfach besser ins Stadtbild? (Neben dem Parkhaus ist noch das dazugehörige Einkaufszentrum, teilweise blau und gegenüber von Parkhaus steht ein dunkelblau gekacheltes Gebäude, wo unter anderem eine Kirche drin ist)
Mich jedenfalls soll es nicht stören, denn so wird aus einem Parkhaus eine Gelegenheit, um Fotos zu machen.
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